WENN ICH ALT BIN...

werde ich türkis tragen und hellgraue
Sweatshirts und ein Tuch in meinem
silbergrauen Haar. Ich werde meine
Gesundheitsvorsorge mit süßem Wein und meinen
Hunden verbringen, in meinem Haus auf
abgenutzten Sesseln sitzen und dem Atem
meiner Hunde lauschen.

Ich werde mich in lauen Sommernächten aus dem
Haus schleichen und meine Hunde zu einem
Spaziergang einladen, falls es meine alten
Knochen erlauben.
Und wenn ich Leute treffe, werde ich lächeln
und nicken und ihnen meine Hunde zeigen, von
ihnen sprechen, von denen, die ich in der
Vergangenheit liebte, von denen, die ich
heute liebe.Ich werde immer noch hart
arbeiten, indem ich hinter ihnen aufwische,
sie füttere und ihre Namen rufe, in einer
leisen flüsternden Weise.
Ich werde den Schweiß an meiner Kehle wie
Juwelen tragen, vielleicht auch peinlich für
einige sein, für meine Familie, welche noch
nicht den Frieden gefunden hat, so frei zu
sein, um Hunde als beste Freunde zu haben.

Diese Freunde, die immer warten, zu jeder
Stunde, dass du dich zu ihnen hinabbeugst,
und sie aus tiefem Schlaf erwachen,
leichtfüßig auf die Beine springen, um dich
zu begrüßen, als wärst du ihr Gott. Mit
warmen Augen voller bewundernder Liebe,
hoffend, dass du bleibst und ihren festen
Hals streichelst, ihre lieben süßen Köpfe
küsst und leise in ihrer so speziellen
Gesellschaft sprichst.
Ich sehe in den Spiegel und sehe, dass auch
ich älter werde. Ich sehe den Menschen, der
ich bin und immer gewesen bin. Hunde zu
lieben ist einfach, sie sind ein Teil von
mir, akzeptieren mich so, wie ich bin, meine
Hunde begrüßen meine Anwesenheit in ihrem
Leben.
Wenn ich alt bin, wird das sehr wichtig für
mich sein; du wirst es verstehen, wenn du
selbst einmal alt bist, und wenn du Hunde
hast, die du liebst!

(unbekannter Autor)

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Ein Brief von Deinem Hund an Dich

Ich bin dein Hund und es gibt eine
Kleinigkeit, die ich
dir ins Ohr flüstern möchte.

Ich weiß, ihr Menschen seid sehr
beschäftigt.
Manche müssen arbeiten,
manche müssen Kinder großziehen.
Immer musst du hierhin und dorthin laufen,
oft viel zu schnell und oft auch,
ohne die wirklich großartigen
Dinge des Lebens zu bemerken.

Sieh einmal zu mir herunter, während du
jetzt an deinem Computer sitzt.
Kannst du Verstehen, auf welche Art
meine dunkelbraunen Augen in deine Augen
sehen?

Sie sind schon etwas trüb geworden und ein
paar graue
Haare habe ich rund um meine Schnauze.

Du lächelst mich an, ich sehe es in deinen
Augen.
Was siehst du in meinen?
Siehst du mein Wesen?

Eine Seele in mir, die dich so sehr liebt,
wie niemand sonst es könnte?
Einen Geist, der dir alle früheren
Versäumnisse vergeben würde,
hättest du jetzt nur einen
Moment Zeit für mich?

Manchmal müssen wir so jung sterben, so
schnell,
manchmal so plötzlich, dass es dein Herz
zerbricht.

Manchmal altern wir vor deinen Augen so
langsam,
dass du es nicht einmal merkst,
ehe das Ende kommt, wenn wir
dich mit ergrauten Schnauzen und
kataraktumwölkten Augen ansehen.

Immer noch ist die Liebe da,
sogar noch wenn wir uns
diesem langen Schlaf hingeben müssen,
um frei in ein entferntes Land zu laufen,
bis wir uns wieder sehen.

Vielleicht bin ich morgen nicht mehr hier,
vielleicht
bin ich nächste Woche nicht mehr hier.

Eines Tages wirst du das Wasser aus deinen
Augen wischen,
das die Menschen haben,
wenn tiefer Kummer ihre Seelen füllt,
und du wirst dir Vorwürfe machen,
dass du neulich nicht "nur einen
weiteren Tag" Zeit für mich hattest.

Weil ich dich so liebe, berühren deine
Sorgen meine
Seele und machen mich traurig.

Komm her, setz dich zu mir auf den Boden und
sieh mir tief in die Augen.

Komm nicht als "Alpha" zu mir oder
als "Trainer" oder womöglich als
"Mama und Papa" ...
Komm zu mir als eine lebende Seele,
Streich mir übers Haar, lass uns einander in
die Augen sehen und einfach
"reden".

Du hast einmal beschlossen,
mich in deinem Leben zu haben,
weil du wolltest, dass eine Seele
alles mit dir teilt.
Jemand, der ganz anders ist als du -
und hier bin ich.

Ich bin ein Hund, ich bin lebendig.
Ich habe Gefühle,
ich habe körperliche Sinne.

Ich kann die Unterschiede in unserem Wesen,
unseren Seelen fühlen.
Mit all deinen Marotten bist du menschlich
und ich liebe dich trotzdem.

Nun komm, setz dich zu mir auf den Boden.
Komm in meine
Welt und lass die Zeit langsamer laufen,
wenn auch nur für 15 Minuten.
Vielleicht gibt es kein
Morgen für uns.

Das Leben ist so furchtbar kurz ...

 In Liebe Dein Hund

 

 

Walter Scott (schottischer Dichter, 1771 - 1832):

"Ich habe des öfteren darüber nachgedacht, warum Hunde ein derart kurzes Leben haben, und bin zu dem Schluss gekommen, dass dies aus Mitleid mit der menschlichen Rasse geschieht. Denn da wir bereits derart leiden, wenn wir einen Hund nach zehn oder zwölf Jahren verlieren, wie groß wäre der Schmerz, wenn sie doppelt so lange lebten?"

....................................................................

Und wenn du dich getröstet hast, wirst du froh sein, mich gekannt zu haben. Du wirst immer mein Freund sein. Du wirst dich daran erinnern, wie gerne du mit mir gelacht hast.
(Antoine de Saint-Exupéry)

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Bitte, denken Sie daran, wenn Sie sich einen Hund anschaffen:

Er begleitet Sie (wenn Sie Glück haben) etwa 15 Jahre lang, ist von Ihnen völlig abhängig und NICHT ENTSORGBAR !!!

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Wie konntest Du nur ?  

 

Als ich noch ein Welpe war, unterhielt ich Dich mit meinen Possen und brachte Dich zum Lachen. Du nanntest mich Dein Kind, und trotz einer Anzahl durchgekauter Schuhe und so manchem abgeschlachteten Sofakissen wurde ich Dein bester Freund.


Immer wenn ich "böse" war, erhobst Du Deinen Finger und fragtest mich "Wie konntest Du nur?" - aber dann gabst Du nach und drehtest mich auf den Rücken, um mir den Bauch zu kraulen. Mit meiner Stubenreinheit dauerte es ein bisschen länger als erwartet, denn Du warst furchtbar beschäftigt, aber zusammen bekamen wir das in den Griff.

Ich erinnere mich an jene Nächte, in denen ich mich im Bett an Dich kuschelte und Du mir Deine Geheimnisse und Träume anvertrautest, und ich glaubte, das Leben könnte nicht schöner sein. Gemeinsam machten wir lange Spaziergänge im Park, drehten Runden mit dem Auto, und ich döste stundenlang in der Sonne, während ich auf Deine abendliche Rückkehr wartete. Allmählich fingst Du an, mehr Zeit mit Arbeit und Deiner Karriere zu verbringen - und auch damit, Dir einen menschlichen Gefährten zu suchen. Ich wartete geduldig auf Dich, tröstete Dich über Liebeskummer und Enttäuschungen hinweg, tadelte Dich niemals wegen schlechter Entscheidungen und überschlug mich vor Freude, wenn Du heimkamst und als Du Dich verliebtest. Sie, jetzt Deine Frau, ist kein "Hundemensch" - trotzdem hieß ich sie in unserem Heim willkommen, versuchte ihr meine Zuneigung zu zeigen und gehorchte ihr. Ich war glücklich, weil Du glücklich warst.

Dann kamen die Menschenbabys, und ich teilte Deine Aufregung darüber. Ich war fasziniert von ihrer rosa Haut und ihrem Geruch und wollte sie genauso bemuttern. Nur dass Du und Deine Frau Angst hattet, ich könnte ihnen wehtun, und so verbrachte ich die meiste Zeit verbannt in einem anderen Zimmer oder in meiner Hütte. Oh, wie sehr wollte auch ich sie lieben, aber ich wurde zu einem "Gefangenen der Liebe". Als sie aber größer waren, wurde ich ihr Freund. Sie krallten sich in meinem Fell fest, zogen sich daran hoch auf wackligen Beinchen, pieksten ihre Finger in meine Augen, inspizierten meine Ohren und gaben mir Küsse auf die Nase. Ich liebte alles an ihnen und ihre Berührung - denn Deine Berührung war jetzt so selten geworden - und ich hätte sie mit meinem Leben verteidigt, wenn es nötig wäre. Ich kroch heimlich in ihre Betten, hörte ihren Sorgen und Träumen zu, und gemeinsam warteten wir auf das Geräusch Deines Wagens in der Auffahrt.

Es gab einmal eine Zeit, da zogst Du auf die Frage, ob Du einen Hund hättest, ein Foto von mir aus der Brieftasche und erzähltest Geschichten über mich. In den letzten Jahren hast Du nur noch mit "Ja" geantwortet und das Thema gewechselt. Ich hatte mich von "Deinem Hund" in nur "einen Hund" verwandelt, und jede Ausgabe für mich wurde Dir ein Dorn im Auge. Jetzt hast Du eine neue Berufsmöglichkeit in einer anderen Stadt, und Ihr werdet in eine neue Wohnung ziehen, in der Haustiere nicht gestattet sind. Du hast die richtige Wahl für "Deine" Familie getroffen, aber es gab einmal eine Zeit, da war ich Deine einzige Familie.

Ich freute mich über die Autofahrt, bis wir am Tierheim ankamen. Es roch nach Hunden und Katzen, nach Angst, nach Hoffnungslosigkeit. Du fülltest die Formulare aus und sagtest "Ich weiß, Sie werden ein gutes Zuhause für ihn finden". Mit einem Achselzucken warfen sie Dir einen gequälten Blick zu. Sie wissen, was einen Hund oder eine Katze in "mittleren" Jahren erwartet - auch mit "Stammbaum". Du musstest Deinem Sohn jeden Finger einzeln vom Halsband lösen, als er schrie "Nein, Papa, bitte! Sie dürfen mir meinen Hund nicht wegnehmen!" Und ich machte mir Sorgen um ihn und um die Lektionen, die Du ihm gerade beigebracht hattest: über Freundschaft und Loyalität, über Liebe und Verantwortung und über den Respekt vor allem Leben. Zum Abschied hast Du mir den Kopf getätschelt, meine Augen vermieden und höflich auf das Halsband und die Leine verzichtet. Du hattest einen Termin einzuhalten, und nun habe ich auch einen.

Nachdem Du fort warst, sagten die beiden netten Damen, Du hättest wahrscheinlich schon seit Monaten von dem bevorstehenden Umzug gewusst und nichts unternommen, um ein gutes Zuhause für mich zu finden. Sie schüttelten den Kopf und fragten "Wie konntest Du nur?". Sie kümmern sich um uns hier im Tierheim so gut es eben geht. Natürlich werden wir gefüttert, aber ich habe meinen Appetit schon vor Tagen verloren. Anfangs rannte ich immer vor ans Gitter, sobald jemand an meinen Käfig kam, in der Hoffnung, das seiest Du - dass Du Deine Meinung geändert hättest - dass all dies nur ein schlimmer Traum gewesen sei... oder ich hoffte, dass es zumindest jemand wäre, der Interesse an mir hätte und mich retten könnte. Als ich einsah, dass ich nichts aufzubieten habe gegen das vergnügte Um-Aufmerksamkeit-Heischen unbeschwerter Welpen, ahnungslos gegenüber ihrem eigenen Schicksal, zog ich mich in eine ferne Ecke zurück und wartete. Ich hörte ihre Schritte als sie am Ende des Tages kam, um mich zu holen, und trottete hinter ihr her, den Gang entlang zu einem abgelegenen Raum. Ein unangenehm ruhiger Raum.

Sie hob mich auf den Tisch und kraulte meine Ohren und sagte mir, es sei alles in Ordnung. Mein Herz pochte vor Aufregung, was jetzt wohl geschehen würde, aber da war auch ein Gefühl der Erleichterung. Für den Gefangenen der Liebe war die Zeit abgelaufen. Meiner Natur gemäß war ich aber eher um sie besorgt. Ihre Aufgabe lastet schwer auf ihr, und das fühlte ich, genauso wie ich immer jede Deiner Stimmungen erfühlen konnte. Behutsam legte sie den Stauschlauch an meiner Vorderpfote an, während eine Träne über ihre Wange floss. Ich leckte ihre Hand, um sie zu trösten, genauso wie ich Dich vor vielen Jahren getröstet hatte. Mit geübtem Griff führte sie die Nadel in meine Vene ein. Als ich den Einstich spürte, wie die kühle Flüssigkeit durch meinen Körper lief, wurde ich schläfrig und legte mich hin, blickte in ihre gütigen Augen und flüsterte "Wie konntest Du nur?". Vielleicht verstand sie die Hundesprache und sagte deshalb "Es tut mir ja so leid". Sie umarmte mich und beeilte sich mir zu erklären, es sei ihre Aufgabe dafür zu sorgen, dass ich bald an einem besseren Ort wäre, wo ich weder ignoriert noch missbraucht noch ausgesetzt werden könnte oder auf mich alleine gestellt wäre - einen Ort der Liebe und des Lichts, vollkommen anders als diese irdische Ort.

Und mit meiner letzten Kraft versuchte ich ihr mit einem Klopfen meines Schwanzes zu verstehen geben, dass mein "Wie konntest Du nur?" nicht ihr galt. Du warst es, mein geliebtes Herrchen, an den ich dachte. Ich werde für immer an Dich denken und auf Dich warten. Möge Dir ein jeder in Deinem Leben so viel Loyalität zeigen.   

 

 

 

Die Regenbogenbrücke

Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde. Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens. Auf dieser Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem grünen Gras.
Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist,
geht es zu diesem wunderschönen Ort.
Dort gibt es immer zu fressen und zu trinken,

und es ist warmes schönes Frühlingswetter.
Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund.

Sie spielen den ganzen Tag zusammen.
Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen.
Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen,
die sie auf der Erde so geliebt haben. 

So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen,
bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht.
Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf, und die Augen werden ganz groß!

Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras.
Die Füße tragen es schneller und schneller.
Es hat Dich gesehen.

Und wenn Du und Dein spezieller Freund sich treffen,
nimmst Du ihn in Deine Arme und hältst ihn fest.
Dein Gesicht wird geküsst, wieder und wieder,
und Du schaust endlich wieder in die Augen Deines geliebten Tieres,
das so lange aus Deinem Leben verschwunden war,
aber nie aus Deinem Herzen.
Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens,
und Ihr werdet nie wieder getrennt sein ...

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Brief jenseits vom Regenbogenland

Du warst bei mir bis zum Ende.
Und auch nachdem ich schon gegangen war,
hast du mich noch eine Weile gehalten.
Ich sah dich weinen.
Ich würde dir so gerne sagen, dass ich alles verstanden habe.
Du hast diese letzte Entscheidung nur für mich gefällt.
Und sie war
weise.

Es war Zeit für mich zu gehen.
Ich danke dir für dein Verständnis.
Niemand wird meinen Platz einnehmen.
Aber die, die nach mir kommen, brauchen die Liebe und Zuneigung
so, wie ich sie hatte.

Du denkst immer an mich.
Das sind Momente, wo du so unendlich traurig bist.
Bitte, denk nicht voller Trauer zurück.
Denke nur daran wie glücklich wir waren.

Und wenn die nächsten Wegbegleiter dich für immer verlassen müssen,
dann werde ich an der Regenbogenbrücke
auf sie warten.
Ich werde ihnen danken, dass auch sie dich glücklich machten.
Und ich werde auf sie aufpassen - für Dich!

Ich danke dir dafür, dass

Du mich geliebt hast
Du für mich gesorgt hast
und Du den Mut hattest
mich mit Würde gehen zu lassen.

Dein treuer Wegbegleiter...

 

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TESTAMENT EINES HUNDES

Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament,
um ihr Heim und alles, was sie haben,
denen zu hinterlassen, die sie lieben.

Ich würde auch solch ein Testament machen,
wenn ich schreiben könnte.

Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner
würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen,
meinen Napf, mein kuscheliges Bett, mein weiches Kissen,
mein Spielzeug und den so geliebten Schoß,
die sanft streichelnde Hand, die liebevolle Stimme,
den Platz, den ich in jemandes Herzen hatte,
die Liebe, die mir zu guter Letzt zu einem friedlichen
und schmerzfreien Ende helfen wird,
gehalten im liebenden Arm.

Wenn ich einmal sterbe, dann sag bitte nicht:
"Nie wieder werde ich einen Hund haben,
der Verlust tut viel zu weh!"

Such Dir einen einsamen, ungeliebten Hund aus und gib ihm meinen Platz.
Das ist mein Erbe.

Die Liebe, die ich zurücklasse, ist alles, was ich geben kann.

 

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Warum der Hund "Hund" heißt

 

Nachdem Gott die Erde und den Himmel, die Blumen und Bäume erschaffen hatte, erschuf er noch alle anderen Tiere, alle Vögel und die Bienen. Und als seine Arbeit getan war, war nicht eins genau wie das andere.

Dann sagte Gott: Ich werde nun über meine Erde wandeln und jedem Ding einen Namen geben. Und so überquerte er das Land und das Meer und überall, wohin er ging, folgte ihm bis zur Erschöpfung ein kleines Tier.

Als alles auf der Erde, im Himmel und im Meer benannt war, sagte das kleine Tier: "Lieber Gott, jetzt ist kein einziger Name für mich übrig geblieben."

Gott lächelte und sagte sanft: "Ich habe Dich bis zum Schluss aufgehoben. Ich drehe meinen eigenen Namen (GOD) von hinten nach vorne und nenne dich DOG, mein Freund!"

(Unbek. engl. Verfasser)

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(Unbekannter Autor)

 


 

 

ER IST EBEN MEIN HUND


Er ist mein drittes Auge, das über die Wolken blickt,
mein drittes Ohr, das über die Winde lauscht.
Er ist ein Teil von mir, der sich bis zum Meer erstreckt.
Wie er sich an meine Beine lehnt, beim
leisesten Lächeln mit dem Schwanz wedelt,
seinen Schmerz zeigt wenn ich ohne ihn ausgehe...,
sagt mir tausendmal, dass ich der einzige Grund
seines Daseins bin.
Habe ich Unrecht, verzeiht er mir mit Wonne.
Bin ich wütend, bringt er mich zum Lachen.
Bin ich glücklich, wird er vor Freude fast verrückt.
Mache ich mich zum Narren, sieht er darüber hinweg.
Gelingt mir etwas, lobt er mich.
Ohne ihn bin ich nur einer unter vielen.
Mit ihm bin ich stark. Er ist die Treue selbst.
Er lehrte mich die Bedeutung der Liebe.
Durch ihn erfahre ich seelischen Trost und inneren Frieden.
Er lehrte mich verstehen, wo vorher nur Ignoranz war.
Sein Kopf auf meinem Knie heilt meine menschlichen Schmerzen.
In seiner Gegenwart habe ich keine Angst vor Dunkelheit und Unbekanntem.
Er versprach, auf mich zu warten... wann und wo
auch immer... ich könnte ihn ja brauchen.
Und ich brauche ihn - wie ich es immer getan habe.

Er ist eben mein Hund.

(Gene Hill)

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NUR EIN HUND .....

Von Zeit zu Zeit sagen Leute zu mir "wach auf, es
ist nur ein Hund"- sie verstehen nicht, warum man
diese Wege zurück legt, so viel Zeit und Gefühle
investiert, oder die Kosten auf sich nimmt die
"nur ein Hund" mit sich bringt.
 
Manche meiner
stolzesten Momente verdanke ich "nur einem
Hund". Viele Stunden sind vergangen, in denen meine
einzige Gesellschaft "nur ein Hund" war, aber
ich fühlte mich nicht ein einziges Mal missachtet.

Einige meiner traurigsten Momente wurden durch
"nur ein Hund" hervorgerufen und an dunklen
Tagen war es "nur ein Hund" , dessen
freundliche Berührung mir Wohlbefinden und die Stärke
um den Tag zu überstehen brachte.
 
Falls du auch denkst
es ist "nur ein Hund" , dann wirst du
vermutlich Sätze kennen wie "nur ein Freund",
"nur ein Sonnenaufgang" oder "nur ein
Versprechen".
 
Es ist "nur ein Hund",
welcher das wesentliche aus Freundschaft, Vertrauen und
purer unverfälschter Freude in mein Leben bringt.
"Nur ein Hund" ruft in mir das Mitleid und
die Geduld hervor, die mich zu einem besseren Menschen
macht.
 
"Nur ein Hund" bringt mich dazu, früh
aufzustehn, lange Spaziergänge zu machen und
sehnsüchtig in die Zukunft zu blicken. Deswegen ist es
für mich und den Menschen, wie ich es bin, eben nicht
"nur ein Hund", sondern eine Verkörperung
aller Hoffnungen und Träume für die Zukunft, geliebte
Erinnerungen und der pure Genuss der Gegenwart.

"Nur ein Hund" zeigt, was gut an mir ist, und
lenkt meine Gedanken ab. Ich hoffe die anderen Menschen
können eines Tages verstehen, dass es nicht "nur
ein Hund" ist, sondern etwas, dass mir
Menschlichkeit verleiht und mich zu mehr macht als nur
"ein Mensch".
 
Also, wenn du nächstes Mal den
Satz "nur ein Hund" hörst, dann lächle, weil
sie es "nur" nicht verstehen.
 
Wenn du in
seine Augen blickst, lässt du all deine Ängste, Sorgen,
Traurigkeiten und Probleme zurück, denn Hunde geben uns
die Flügel, die wir nicht haben und niemals haben
werden...............
 
(Verf. unbekannt)
-------------------------------------

AN MEIN GELIEBTES HERRCHEN/FRAUCHEN

Ich stand an Deinem Bett letzte Nacht,
ich kam, um einen verstohlenen Blick auf Dich zu werfen.
Ich konnte sehen, dass Du geweint hast, es fiel Dir schwer zu schlafen.
Ich winselte leise, als Du Dir eine Träne weg gewischt hast.
“Ich bin es, ich habe Dich nicht verlassen,
mir geht es gut, ich bin okay, ich bin hier.”

Ich war Dir beim Frühstück nahe,
ich sah, wie Du den Tee eingeschüttet hast.
Du hast an die vielen Male gedacht,
als Deine Hände zu mir nach unten gegriffen haben.

Ich war heute mit Dir einkaufen, Deine Arme waren ermüdet.
Ich sehnte mich danach, Deine Pakete zu tragen,
ich wünschte, ich könnte mehr tun.

Ich war heute mit Dir an meinem Grab,
Du pflegst es mit solcher Sorgfalt.
Ich versichere Dir, dass ich dort nicht liege.

Ich ging mit Dir auf unser Haus zu,
und als Du nach dem Schlüssel getastet hast,
legte ich sanft meine Pfote auf Dich,
ich lächelte und sagte: “Ich bin es.”

Du sahst sehr erschöpft aus und sankst auf einen Stuhl.
Ich versuchte so sehr, Dich wissen zu lassen,
dass ich dort gestanden habe.
Es ist mir möglich, Dir jeden Tag so nahe zu sein,
um Dir mit Gewissheit zu sagen: “Ich bin niemals gegangen.”

Du saßt dort sehr ruhig, dann lächeltest Du, ich denke, Du wusstest es…
In der Stille dieses Abends, war ich sehr nah bei Dir.
Der Tag ist vorüber… ich lächle und schaue Deinem Gähnen zu und sage:
“Gute Nacht, Gott segne Dich, ich werde Dich morgen früh sehen.”

Und wenn für Dich die Zeit kommt, über die Regenbogenbrücke zu gehen,
werde ich zur anderen Seite stürmen, um Dich zu begrüßen,
und wir werden Seite an Seite zusammen stehen.

Es gibt so viele Dinge, die ich Dir zeigen muss,
dort gibt es für Dich so viel zu sehen.
Sei geduldig, lebe Dein Leben zu Ende…
dann komm nach Hause, um bei mir zu sein!

Dein geliebter Hund

 (Verf. unbekannt)

-------------

Wenn Du jemals einen Hund liebst,
dann gibt es drei Tage in Deinem Leben,
an die Du Dich immer erinnern wirst...

Der erste Tag ist ein Tag,gesegnet mit Glück,
wenn Du Deinen jungen neuen Freund nach
Hause bringst.
Wenn Du Deinen Hund nach Hause gebracht hast
und Du siehst es die Wohnung erforschen und seinen
speziellen Platz in Deinem Flur oder Vorraum
für sich in Anspruch nehmen -
und wenn Du das erste mal fühlst, wie es Dir
um die Beine streift - dann durchdringt dich
ein Gefühl purer Liebe,
das Du durch die vielen Jahre die da kommen werden
mit Dir tragen wirst.

Der zweite Tag wird sich acht oder neun Jahre
später ereignen.
Es wird ein Tag wie jeder andere sein.
Alltäglich und nicht außergewöhnlich.
Aber, für einen überraschenden Moment wirst
Du auf Deinen langjährigen Freund schauen -
und Alter sehen, wo Du einst Jugend sahst.
Du wirst langsame überlegte Schritte sehen,
wo Du einst Energie erblicktest.
Und Du wirst Schlaf sehen, wo Du einst Aktivität sahst.
Und Du wirst tief in Dir eine wachsende Angst spüren,
die Dich die kommende Leere erahnen lässt.
Und Du wirst dieses unbehagliche Gefühl
kommen und gehen spüren,
bis schließlich der dritte Tag kommt.

Und an diesem Tag - wenn Dein Freund gehen muss,
wirst Du Dich einer Entscheidung gegenüber sehen,
die Du ganz allein treffen musst -
zugunsten Deines lebenslangen Freundes,
und mit Unterstützung Deiner eigenen tiefsten Seele.
Aber auf welchem Wege auch immer Dein Freund
Dich vielleicht verlassen wird -
Du wirst Dich einsam fühlen.

Aber wenn Du ehrlich zu der Liebe für DEINEN
Hund stehst,
für den Du für die vielen von Freude
erfüllten Jahre gesorgt hast, wirst Du
vielleicht bemerken,
dass seine Seele - nur ein wenig kleiner als Deine eigene -
anscheinend mit Dir geht,
durch die einsamen Tage die kommen werden.

Und in manchen Momenten,
wenn Dir dein Herz schwer wird,
wirst Du vielleicht etwas an Deinen Beinen
entlangstreichen spüren. Nur ganz ganz leicht.
Und wenn Du auf den Platz schaust,
an dem Dein lieber - vielleicht liebster Freund- gewöhnlich lag,
wirst Du Dich an die drei bedeutsamen Tage
erinnern.

Die Erinnerung wird voraussichtlich
schmerzhaft sein und
einen Schmerz in Deinem Herzen hinterlassen.
Während die Zeit vergeht,
kommt und geht dieser Schmerz als hätte er
sein eigenes Leben.

Aber da wird es, das versichere ich Dir,
einen vierten Tag geben
- verbunden mit der Erinnerung an Deinen
geliebten Hund.
Diese Liebe wird bleiben und wachsen -
und da sein für unsere Erinnerung.
Es ist eine Liebe, die wir uns verdient haben.
Es ist ein Erbe, das unsere Hunde uns
vermachen, wenn sie gehen.
Und es ist ein
Geschenk, das wir mit uns tragen werden
solange wir leben.
Es ist eine Liebe, die nur uns allein gehört.

Und bis unsere Zeit selbst zu gehen gekommen ist,
um uns vielleicht unseren geliebten Tieren
wieder anzuschließen
ist es eine Liebe, die wir immer besitzen werden....

 

(Verf. unbekannt)


 

Der erste Tag ist ein Tag,gesegnet mit Glück,
wenn Du Deinen jungen neuen Freund nach
Hause bringst.
Wenn Du Deinen Hund nach Hause gebracht hast
und Du siehst es die Wohnung erforschen und seinen
speziellen Platz in Deinem Flur oder Vorraum
für sich in Anspruch nehmen -
und wenn Du das erste mal fühlst, wie es Dir
um die Beine streift - dann durchdringt dich
ein Gefühl purer Liebe,
das Du durch die vielen Jahre die da kommen werden
mit Dir tragen wirst.

Der zweite Tag wird sich acht oder neun Jahre
später ereignen.
Es wird ein Tag wie jeder andere sein.
Alltäglich und nicht außergewöhnlich.
Aber, für einen überraschenden Moment wirst
Du auf Deinen langjährigen Freund schauen -
und Alter sehen, wo Du einst Jugend sahst.
Du wirst langsame überlegte Schritte sehen,
wo Du einst Energie erblicktest.
Und Du wirst Schlaf sehen, wo Du einst Aktivität sahst.
Und Du wirst tief in Dir eine wachsende Angst spüren,
die Dich die kommende Leere erahnen lässt.
Und Du wirst dieses unbehagliche Gefühl
kommen und gehen spüren,
bis schließlich der dritte Tag kommt.

Und an diesem Tag - wenn Dein Freund gehen muss,
wirst Du Dich einer Entscheidung gegenüber sehen,
die Du ganz allein treffen musst -
zugunsten Deines lebenslangen Freundes,
und mit Unterstützung Deiner eigenen tiefsten Seele.
Aber auf welchem Wege auch immer Dein Freund
Dich vielleicht verlassen wird -
Du wirst Dich einsam fühlen.

Aber wenn Du ehrlich zu der Liebe für DEINEN
Hund stehst,
für den Du für die vielen von Freude
erfüllten Jahre gesorgt hast, wirst Du
vielleicht bemerken,
dass seine Seele - nur ein wenig kleiner als Deine eigene -
anscheinend mit Dir geht,
durch die einsamen Tage die kommen werden.

Und in manchen Momenten,
wenn Dir dein Herz schwer wird,
wirst Du vielleicht etwas an Deinen Beinen
entlangstreichen spüren. Nur ganz ganz leicht.
Und wenn Du auf den Platz schaust,
an dem Dein lieber - vielleicht liebster Freund- gewöhnlich lag,
wirst Du Dich an die drei bedeutsamen Tage
erinnern.

Die Erinnerung wird voraussichtlich
schmerzhaft sein und
einen Schmerz in Deinem Herzen hinterlassen.
Während die Zeit vergeht,
kommt und geht dieser Schmerz als hätte er
sein eigenes Leben.

Aber da wird es, das versichere ich Dir,
einen vierten Tag geben
- verbunden mit der Erinnerung an Deinen
geliebten Hund.
Diese Liebe wird bleiben und wachsen -
und da sein für unsere Erinnerung.
Es ist eine Liebe, die wir uns verdient haben.
Es ist ein Erbe, das unsere Hunde uns
vermachen, wenn sie gehen.
Und es ist ein
Geschenk, das wir mit uns tragen werden
solange wir leben.
Es ist eine Liebe, die nur uns allein gehört.

Und bis unsere Zeit selbst zu gehen gekommen ist,
um uns vielleicht unseren geliebten Tieren
wieder anzuschließen
ist es eine Liebe, die wir immer besitzen werden....

 

(Verf. unbekannt)