"BONMOTS"

- von berühmten und unberühmten Hundefreunden -

1. Ein Haus ist kein Zuhause, solange kein Hund darin wohnt. (Gerald Durrell)

2. Kauf einen jungen Hund, und Du wirst für Dein Geld wild entschlossene Liebe bekommen . (Rudyard Kipling)

3. Hunde sind nicht alles im Leben, aber sie machen das Leben lebenswert. (Roger Caras)

4. Unter hundert Menschen liebe ich nur einen, unter hundert Hunden neunundneunzig. (Marie von Ebner-Eschenbach)

5. Mein Hund ist als Hund eine Katastrophe, aber als Mensch unersetzlich. (Johannes Rau)

6. Wenn Gott einen Hund misst, zieht er ein Band um das Herz, statt um den Kopf. (x)

7. Was uns mit Hunden verbindet, ist die Tatsache, dass sie nichts an uns auszusetzen haben. (Nina Sandmann)

8. Je besser ich Menschen kennenlerne, desto mehr bewundere ich Hunde. (Madame de Sévigné)

9. Hunde sind besser als Menschen: Sie wissen alles, reden aber nicht darüber. (Emily Dickinson)

10. Es ist ja, wenn ich recht bedenke, mit der Hundeschaft wunderbar bestellt. (Franz Kafka)

11. Der Himmel ist Protektionssache. Ginge es nach Verdienst, käme nur Dein Hund hinein, Du aber bliebest draußen. (Mark Twain)

12. Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede. (Louis Armstrong)

13. Auch der größte Hund war einmal ein Welpe. (Joaquin Müller)

14. Keine Beleidigung würde mich so hart treffen wie ein mißtrauischer Blick von meinem Hund. (James Garner)

15. Ein Hund hat in seinem Leben nur ein Ziel - sein Herz zu verschenken. (J. R. Ackerley)

16. Egal, wie wenig Geld und Besitz Du hast, einen Hund zu haben macht Dich reich. (Louis Sabin)

17. Ein kleiner Hund....ein Herzschlag zu meinen Füßen. (Edith Wharton)

18. Die Treue eines Hundes ist ein kostbares Geschenk. (Konrad Lorenz)

19. Ich habe große Achtung vor der Menschenkenntnis meines Hundes, er ist schneller und gründlicher als ich. (Otto v. Bismarck)

20. Der Hund ist der Gott der Ausgelassenheit. (Henry Ward Beecher)

21. Ein Hund hat die Seele eines Philosophen. (Platon)

22. Ein Leben ohne Hund ist ein Irrtum. (Carl Zuckmayer)

23. Zuhause ist jeder Hund ein Löwe. (Giovanni Torriano)

24. Natürlich kann man ohne Hund leben , es lohnt sich nur nicht . (Heinz Rühmann)

25. Hunde sind wie Bücher, man muss nur in ihnen lesen können, dann kann man viel lernen. (Oliver Jobes)

26. Tiere reden mit den Augen oft vernünftiger als der Mensch mit dem Mund. (Ludevic Halévy)

27. Was Gott dem Menschen, ist der Mensch dem Hunde. (Frank Wedekind)

28. Wenn mein Hund aufwacht, kann ich an seinem Blick erkennen, ob er von mir geträumt hat. (James Gardner) 

29. Man kann in Tiere nichts hineinprügeln, aber man kann manches aus ihnen herausstreicheln. (Astrid Lindgren)

30. Hüte Dich vor leisen Hunden und stillen Wassern. (Lateinisches Sprichwort)

31. Dass mir mein Hund das Liebste sei, sagt Du, oh Mensch, sei Sünde. Mein Hund ist mir im Sturm noch treu, der Mensch nicht mal im Winde. (Franz von Assisi)

32. Dem Hunde, wenn er gut erzogen, wird selbst ein weiser Mann gewogen. (Johann Wolfgang von Goethe)

33. Von allen Lebensformen um uns herum hat sich - außer dem Hund - keine auf ein Bündnis mit uns eingelassen. (Maurice Maeterlinck)

34. Wenn es keine Hunde gäbe, wollte ich nicht leben. (Arthur Schopenhauer)

35. Wenn ein Hund nicht auf Sie zulaufen mag, nachdem er Ihnen ins Gesicht geblickt hat, sollten Sie Ihr Gewissen überprüfen. (Woodrow Wilson)

36. Hunde lieben Gesellschaft - sie setzen sie an die erste Stelle ihrer Liste von Bedürfnissen. (J. R. Ackerley)

37. Wer nie einen Hund gehabt hat, weiß nicht, was lieben und geliebt werden heißt. (Arthur Schopenhauer)

38. Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Mitmenschen. (Ernst R. Hauschka)

39. Es lässt sich kaum bezweifeln, dass die Liebe zum Menschen beim Hund zu einem Instinkt geworden ist. (Charles Darwin)

40. Vielleicht stünde es besser um die Welt, wenn die Menschen Maulkörbe und die Hunde Gesetze bekämen. (G.B. Shaw)

41. Der Hund ist die Tugend, die sich nicht zum Menschen machen konnte und dabei zum Tier wurde. (Victor Hugo)

42. Wenn es im Himmel keine Hunde gibt, gehe ich dort auch nicht hin. (Pamela Brown)

43. Kein einziges Tier der ganzen Erde ist der vollsten und ungeteiltesten Achtung, der Freundschaft und Liebe des Menschen würdiger als der Hund. (Alfred Brehm)

44. Nach manchen Gesprächen mit Menschen hat man den Wunsch, einen Hund zu streicheln, einem Affen zuzulächeln und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen. (Maxim Gorki)

45. Woran sollte man sich von der endlosen Verstellung, Falschheit und Heimtücke des Menschen erholen, wenn die Hunde nicht wären, in deren ehrliches Gesicht man ohne Misstrauen schauen kann? (Arthur Schopenhauer)

46. Auf der Welt gibt es keinen solchen Psychiater wie einen Welpen, der Dein Gesicht abschleckt. (Ben Williiams)

47. Ein Hund, der seine Freiheit hat, zeigt an einem einzigen Tag mehr von seinen Gedanken als ein dressierter Hund in einem ganzen Leben. (Elizabeth Marshall Thomas)

48. Der Teufel hasst den Hund und schreckt vor ihm zurück wegen der Treue, die er zum Menschen empfindet. (Hildegard von Bingen)

49. Hunde haben alle guten Eigenschaften des Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen (Friedrich II. von Preußen)

50. Du denkst, Hunde kommen nicht in den Himmel.
Ich sage Dir, sie sind lange vor uns dort. (Robert Louis Stevenson)

51. Macht nicht den Fehler und behandelt Eure Hunde wie Menschen, sonst behandeln sie Euch wie Hunde. (Martha Scott)

52. Wie viele Leute wissen von ihrem Hund nicht viel mehr, als was er gekostet hat.
(Horst Stern)

53. Die Hunde haben mehr Spaß an den Menschen als diese an den Hunden, weil der Mensch offenkundig der Komischere der beiden Kreaturen ist. (James Grover Thurber)

54. Ein Hund, der bellt, ist mehr wert, als ein Mensch, der lügt. (Henry de Montherlant)

55. Wenn der Hund dabei ist, werden die Menschen gleich menschlicher.(Hubert Ries)

56. Der eigene Hund macht keinen Lärm, er bellt nur. (Kurt Tucholsky)

57. Für seinen Hund ist jeder Mensch ein Napoleon. Deshalb sind Hunde so beliebt.
(Aldous Leonard Huxley)
 
58. Der Hund braucht sein Hundeleben. Er will zwar keine Flöhe haben, aber die Möglichkeit sie zu bekommen.(Robert Lembke)
 
59. Ein Hund spiegelt die Familie. Wer sah jemals einen munteren Hund in einer verdrießlichen Familie oder einen traurigen in einer glücklichen? Mürrische Leute haben mürrische Hunde, gefährliche Leute gefährliche. (Arthur Canon Doyle)
 
60. Ein Hund hat viele Qualitäten eines echten Freundes..., obwohl die meisten Freunde nicht versuchen würden, Dir das Gesicht abzulecken. (Mark Andrews)
 
61. Wer je gesagt hat, dass man Glück nicht kaufen kann, hat vergessen, dass es Hundewelpen gibt. (Wilfred P. Lampton)
 
62. Niemand schätzt den Esprit einer guten Unterhaltung so sehr wie ein Hund. (Christopher Morley)
 
63. Hunde hören Dir zu, während Du über Dich selbst sprichst, und geben Dir das Gefühl, interessiert zu sein. (Jerome K. Jerome)
 
64. Ein Hund ist eine einfachere Version von Dir, nur kleiner, haariger und mit einer großen, nassen Zunge. (J. Rose Barber)
 
65. Hunde sind gut für´s Selbstbewußtsein, weil sie sich immer freuen, Dich zu sehen. (Wilfred P. Lampton)
 
66. Das größte Vergnügen für einen Hund ist es, wenn Du Dich lächerlich machst. Und statt Dich dafür zu verachten, wird er nicht zögern, sich genauso daneben zu benehmen. (Samuel Butler)
 
67. Wir geben Hunden unser Heim, unsere Zeit und unsere Liebe. Im Gegenzug geben sie uns alles. Es sind die Menschen, die dabei das bessere Geschäft machen. (Joel Evans)
 
68. It´s not the size of the dog in the fight,
it´s the size of the fight in the dog. (Mark Twain)
69. Wenn Du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er Dich nicht beißen.
Das ist der Grundunterschied zwischen Hund und Mensch. (Mark Twain)
 



HUNDEMÄRCHEN 
 
1. Märchen aus Tibet: DIE WAHRHEIT
 
Einst lebte in einer großen Stadt ein schwarzer Hund, der war gewaltig groß, dabei aber ängstlich und misstrauisch. Eines Tages erfuhr er von einem Tempel, welcher in der Stadt stand. Dieser Tempel sollte voller Spiegel sein und wer hineinschaute, der erfuhr die Wahrheit über sich und die Welt.
 
Endlich entschloss sich der Hund, der keinen Spiegel kannte, in den Tempel zu gehen, um die Wahrheit zu erfahren. Vorsichtig und misstrauisch öffnete er die Tür des Tempels und da sah er viele schwarze, große Hunde vorsichtig und misstrauisch dem Tempel betreten. Erschrocken sträubte er sein Nackenfell - und viele große, schwarze Hunde sträubten ihr Nackenfell, so dass es zum Fürchten aussah. Da fletschte er die Zähne, zog die Lefzen hoch und begann zu knurren. Und die vielen großen, schwarzen Hunde zogen die Lefzen hoch und der Widerhall ihres Knurrens erfüllte den Tempel mit Grollen.
 
Da hatte der Hund genug erfahren und lief voller Angst aus dem Tempel, denn nun wusste er ja, dass die Welt aus vielen großen, schwarzen, misstrauischen und knurrenden Hunden bestand, die die Lefzen hochziehen und das Nackenfell sträuben.
 
Und die Wahrheit machte ihn noch ängstlicher und misstrauischer.
 
Es lebte auch ein kleiner, weißer Hund in der gleichen Stadt. Der war immer lustig und vergnügt. Auch er hörte von dem Tempel und wollte gern die Wahrheit über sich selbst und die Welt erfahren. So machte er sich ebenfalls auf den Weg.
 
Als er dem Tempel betrat, kamen ihm viele kleine, weiße, lustige Hunde entgegen. Er freute sich und begann, mit dem Schwanz zu wedeln. Da sah er, wie viele kleine, weiße Hunde ihn freundlich anwedelten. Vor Freude begann der kleine Hund zu springen und auf den Vorderpfoten zu laufen. Und die vielen kleinen, weißen Hunde sprangen herum, sie tanzten auf den Vorderpfoten, dass es eine Lust war, ihnen zuzusehen. Da wusste sich der kleine, weiße Hund vor Freude nicht mehr zu lassen, sprang von den Vorder- auf die Hinterbeine, tanzte, wedelte und war vergnügt. Und die vielen kleinen, weißen Hunde taten es ihm nach, freuten sich, tanzten und wedelten mit dem Schwanz.
 
Da verließ der kleine, weiße Hund glücklich den Tempel, denn nun wußte er ja, dass die Welt aus vielen kleinen, weißen, lustigen Hunden bestand, die vor Freude abwechselnd auf den Vorder- und den Hinterbeinen tanzten und mit ihren Schwänzen wedelten.
 
Und die Wahrheit gefiel ihm gut.